Eine Gemeinschaft von  

mehr als 180 Vereinen 

Geschichte_

Die Entwicklung des Freiburger Kreis

1972 und 1973
Vorgeschichte
1972 und 1973 führte der Deutsche Sportbund Seminare für große Vereine durch. Trotz guter Resonanz fanden diese Seminare ab 1974 keine Fortsetzung.
1972 und 1973
1974
Gründung
1974 in Freiburg von 21 Vereinen mit dem Ziel, Seminare in eigener Regie durchzuführen. Die Selbsthilfe wurde rasch ausgedehnt auf unbürokratisches Angehen von Problemen der großen Vereine, für die man bei den Verbänden und Bünden keine Ansprechpartner fand.
1974
1979
Die ersten Jahre
Das Verhältnis zum Deutschen Sportbund war zunächst gespannt, weil der Freiburger Kreis zu erkennen geben musste, dass er Aufgaben übernimmt, für die Ansprechpartner fehlen. Aufgrund des großen Bedarfs werden die Seminare von zwei auf drei im Jahr ausgedehnt, immer im Wechsel von Nord nach Süd, Mitte oder West in der Bundesrepublik oder in Berlin. Eine Monatsschrift zu speziellen Themen der Großvereine war Neuland und wurde von den Vereinen ebenso als große Hilfe erkannt wie auch Seminare und Erfahrungsaustausch. Die Arbeitsgemeinschaft hatte rasch 60 Mitgliedsvereine.
1979
1984
Zehn Jahre Freiburger Kreis
Für viele Aufgaben waren Lösungshilfen und für Probleme Denkanstöße gegeben worden.
Beim Jubiläumsseminar in Freiburg wurden in die Bilanz eingebracht: Modernisierung der Verwaltung des Vereins, Dynamische Beitragsanpassung Verbesserung der Sportförderung. Entschuldung der Vereine mit eigenen Anlagen, Verbesserung der Übungsleiterausbildung, Beteiligung der Versicherungsträger an sozialen Aktionen der Vereine, Festvortrag von Dr. Hans Evers "Der Großverein - seine gesellschaftspolitische Bedeutung"
1984
1990
Das zweite Jahrzehnt
Der Freiburger Kreis findet Anerkennung als Arbeitsgemeinschaft auch beim DSB. Noch immer ist die Resonanz des Freiburger Kreises ungebrochen. An aktuellen Themen besteht nach wie vor kein Mangel, auch wenn einige Landessportbünde auf die Bedürfnisse großer Vereine heute mehr eingehen. Das Magazin FK-Info eine kompakte Informationsquelle für die Vereine. Der Erfahrungsaustausch hat einen hohen Stellenwert und räumliche Entfernungen vermeiden Konkurrenzdenken. Die Zahl der Mitgliedsvereine steigt stetig - derzeit vertreten 165 Vereine mit über 650.000 Sporttreibenden. In den neuen Bundesländern: Berlin, Dresden, Frankfurt, Halle, Leipzig - Patenschaften durch West-Vereine. 1993 wird aufgrund fehlender Angebote der Spitzen-Fachverbände und des Zuordnungswirrwarrs der DSB Bestandserhebung die Gründung eines Verbandes für Freizeitsport diskutiert. 1994 wird die erste Aktion "Stadtforum Sport" bundesweit an 20 Orten von 40 Vereinen durchgeführt. 1995 folgt die zweite Reihe "Stadtforum Sport" bundesweit an 10 Orten in Zusammenarbeit mit dem DSB. 1996 wird die Aktion flächendeckend vom DSB übernommen.
1990
14.10.2011
Ausgezeichnet
Unabhängigkeit als Erfolgsrezept - Balance-Preis von Eintracht Hildesheim belohnt Qualität und Innovationskraft des Freiburger Kreises.
Ehre wem Ehre gebührt. Beim Herbstseminar in Hildesheim erntete der Freiburger Kreis am 14. Oktober 2011 den Sportpreis „Balance“. Gastgeber Eintracht Hildesheim vergab ihn zum 15. Mal an Personen, Unternehmen und Organisationen, die Sport- und -vereinsentwicklung vorbildlich befruchten und fördern. Ralph Singelmann, Urgestein des Sports in Hildesheim, Ehrenvorsitzender der Eintracht und seit 64 Jahren Clubmitglied, erinnerte an die Ursprünge der Arbeitsgemeinschaft größerer deutscher Sportvereine 1974 in Freiburg. Der Zeitzeuge outete Eintracht Hildesheim als Namensgeber des FK im Jahr darauf. „Der FK hat sich um den Sport in Deutschland verdient gemacht“, unterstrich Hildesheims Vereinsvorsitzender Rolf Altmann, bei der Übergabe der Trophäe, einer Marmorkugel in einem offenen Halbkreis, an die FK-Vorsitzenden Alexander Pfeiffer, Silvia Glander und Wolfgang Heuckmann. Der Vorstand arbeite ehrenamtlich. Die Frühjahrs- und Herbstseminare entwickelten sich zu Denkstuben Erfahrungs- und Innovationsbörsen sowie zur Beratungsinstanz. Wolfgang Heuckmann, der aktuelle FK-Chef, unterstrich die Spitzenposition der AG in der deutschen Sportlandschaft. „Das was uns eigentlich stark gemacht hat, war immer unsere Unabhängigkeit.“ Trotz aller Kritik von Dach- und Fachverbänden „und wir haben daraus auch viel gelernt“. Trotz des Spagats „der richtig weh tut“, zwischen dem Zweck des Vereins und den Interessen der Mitglieder. Trotz des Wandels der FK-Vereine zu mittelständischen, kommerziellen Unternehmen. Heuckmann: „Qualität und Innovationsbereitschaft, das ist unsere Qualität. Wir versprechen Ihnen, das wir diese beiden Dinge auch beibehalten werden.“
14.10.2011
Aktuell
Vor- und Querdenker
Die Gründungsinitiatoren Dr. Heinz Mörder (1. Vorsitzender) und Rolf Noess (Geschäftsführender Vorsitzender), beide Freiburg, waren in den siebziger und achtziger Jahren tätig. Alexander Pfeiffer, Darmstadt, war von 1987 bis 1997 1. Vorsitzender. Von 1997 bis 2003 hatte Bodo Bollmann (Dortmund) den Vorsitz inne. In den Jahren von 2003 bis 2017 waren Silvia Glander (2003-2011) und Wolfgang Heuckmann (2011-2017) als 1. Vorsitzende tätig. Seit dem Frühjahrsseminar 2017 ist Boris Schmidt als 1. Vorsitzender für die Geschicke des Vereins verantwortlich. Vier stellvertretenden Vorsitzenden sind Ressorts und Vereinsbetreuung zugeteilt. Die Geschäftsführerin erledigt die Verwaltungsaufgaben und erstellt das 6-mal im Jahr erscheinende FK-Info. Ehren- und hauptamtliche Vereinspraktiker bringen ihre Erfahrungen ein. Beiräte und Referenten aus vielfältigen Sportbereichen, auch mit privatwirtschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Hintergrund, tragen von Anfang an wesentlich zum Vor- und Querdenken bei.
Aktuell