Eine Gemeinschaft 

von mehr als 

180 Sportvereinen 

Eine Gemeinschaft von  

mehr als 180 Vereinen 

Resolutionen_

Sport ist in der heutigen Gesellschaft zu einem wichtiger Beitrag zur Steigerung des Wohl­befindens der Bürger und damit zu einer wesentlichen Größe der Entwicklung der Kom­mune geworden. Die Vereine des Freiburger Kreises tragen maßgeblich zur Realisierung (strategischer) kommunalpoliti­scher Ziele bei. Dies gilt insbesondere für die Förderung von:

  • Gesundheit (Präventionssport, Rehabilitationssport, Seniorensport)
  • Gemeinschaft/Solidarität (Behindertensport, Ehrenamtlichkeit)
  • Sozialer Integration (Sport mit/für Migranten, Integration von sozialen Randgruppen)
  • Ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung (Kinder-/Jugendsport, Gewaltprävention)
  • Bildung und Erziehung (Kindergarten, Tagesbetreuung, Schule)
  • Wirtschaft (Wirtschaftsfaktor Sport, Standortmarketing, Tourismus)
  • Der Verein als Arbeitgeber
  • Wertschöpfung (Unterhaltung von Sport-, Spiel-, Erholungs- und Begegnungsstätten, Kin­dergärten)
  • Image und lokaler Identität (Leistungssport, Sportveranstaltungen, Medienpräsenz)

Vereine des Freiburger Kreises bieten mit ihren Organisations-, Kommunikations- und Managementstrukturen unter Kosten- und Wirksamkeitsgesichtspunkten günstige Voraus­setzungen für eine effi­ziente Verwirklichung der Ziele. Die zukunftsorientierte, erfolgreiche Bearbeitung der kom­plexen Handlungsfelder und die gemeinsame Bewältigung der Quer­schnittsaufgaben ver­langt nach einer Kooperation der betroffenen Akteure.

Um einen möglichst wirkungsvollen Beitrag zur Realisierung der Ziele leisten zu können, ist es notwendig, dass

  • eine gesicherte Präsenz der Vereine in den politischen, wirtschaftlichen oder auch städteplanerischen Gremien der Kommunen erreicht wird;
  • eine verstärkte Akzeptanz für die einzugehenden Kooperationen mit der kommunalen Wirtschaft oder anderen gesellschaftlichen kommunalen Institutionen angestrebt wird;
  • ein regelmäßiger Kontakt mit den örtlichen Politikern sichergestellt wird;
  • Zuständigkeiten für den politischen Dialog innerhalb des Vereins festgelegt werden;
  • ein strategisches Konzept für die Positionierung des Vereins im Gemeinwesen erarbei­tet wird;
  • der Verein sich als wesentlicher Akteur und Initiator im Netzwerk einer Kommune ver­steht und dauerhaft betätigt.

Dabei steht außer Frage, dass die jeweiligen Zuständigkeiten der Partner anerkannt werden. Vertrauensbildung stellt sich für alle Beteiligten als Daueraufgabe.

Das „Weißbuch Sport“ erfüllt interne Funktionen innerhalb der Europäischen Kommis­sion, hat den Charakter eines offenen Arbeitsprogramms und entfaltet keine bindende Wirkung.

Die Zahl von 53 Vorschlägen, Planungen und Zeitangaben ohne Einordnung in einen mittel- bzw. langfristigen Zeitplan verdeutlicht die Notwendigkeit, Entscheidungen zu Prioritäten zu fällen.

Hierbei müssen folgende Kriterien ausschlaggebend sein:

  1. Schutz der gewachsenen Strukturen des Europäischen Sports, insbesondere bei Kon­flikten mit Regelungen aus anderen Politikbereichen.
  2. Respektierung der spezifischen Merkmale des Sports und seiner Organisationen.
  3. Förderung sportlicher bzw. sportbezogener Aktivitäten mit europäischer Dimension.
  4. Strenge Beachtung des Subsidiaritäts-Prinzips.

Hinsichtlich mancher geplanten Aktivität ist die Bedarfsfrage kritisch zu stellen. So ist z.B. nicht erkennbar, warum „neue Leitlinien für körperliche Aktivität“ entwickelt werden sollen, wenn schon die Charta „Sport für Alle“ und der Ethik-Codex des Europarats ein­deutige Aussagen enthalten. Ähnliches gilt für die eine oder andere geplante Studie, z.B. über ehrenamtliche Tätigkeit im Sport, in Forschungsfeldern, in denen bereits um­fassende Untersuchungen vorliegen.

Eine enge Zusammenarbeit mit Sportorganisationen ist geplant und erforderlich. Sie sollte in der Tagesarbeit jedoch systematisch aufeuropäischeOrganisationen ausge­richtet sein. Um den Belangen von Sportinstitutionen anderer politischer Ebenen Gehör zu verschaffen, sollte ein repräsentativ besetztes Forum geschaffen werden.

Dringend erforderlich ist die konsequente Einbeziehung des Sports in alle hierfür geeigne­ten Aktions- und Förderprogramme. Hierbei muss einer Generaldirektion eine kontrollierende und koordinierende Funktion zuerkannt werden. Sie muss zugleich für die entsprechende Kommunikation mit den Sportorganisationen verantwortlich sein.

Spezifische Sportförderprogramme sollen sich eindeutig auf supranationale Maßnah­men beziehen und zugleich beschränken. Es kann nicht Aufgabe der Europäischen Kommission sein, lokale und regionale Aktivitäten einzelner Schulen, Vereine oder Lan­desverbände finanziell zu fördern oder – wie vorgeschlagen – mit einem „europäischen Siegel“ auszuzeichnen.

Die Europäische Kommission sollte sich nicht den Auftrag stellen, den „Austausch be­währter Verfahren zwischen den Mitgliedstaaten und den Sportverbänden organisieren“ zu wollen. Sie sollte jedoch eine Aufgabe darin sehen, vorliegende herausragende Mo­delle einer zielorientierten Sportentwicklung bekannt zu machen.

Bei Maßnahmen der Steuerharmonisierung in der Europäischen Union muss die Begünsti­gung des gemeinnützigen Sports, wie im „Weißbuch“ genannt, gesichert wer­den. Der nicht als Beruf betriebene Sport muss als Teil der öffentlichen Daseinsvor­sorge anerkannt bleiben.

Unsere Stellungnahme berücksichtigt nicht die vorwiegend den professionellen Sport betreffenden Aussagen des „Weißbuchs“. Die Vereine des Freiburger Kreises gehen aller­dings davon aus, dass Organisationen und Institutionen jeglicher Art, die Sport zum Zweck der Gewinn-Erzielung betreiben oder anbieten, von der Förderung aus Mitteln der Europä­ischen Union ausgeschlossen bleiben.

zur Diskussion „Meldewesen der Vereine“

Das viel beschworene „solidarische System“ des organisierten Sports in Deutsch­land ist historisch begründet. Es stammt aus den 50er Jahren. Ehemalige Wettkampf­sportler bilde­ten nach Ende der Wettkampfkarriere die Passiven oder Freizeitsportler in ihren Vereinen. Sie zeichneten sich aus durch die Solidarität mit ihrer Sportart und waren deshalb bereit, einen Teil ihres Vereinsbeitrages oder ihres ehrenamtlichen Engagements auch wieder zur Verfügung zu stellen.

Allerdings haben sich in den letzten Jahrzehnten die Mitgliederstruktur der Vereine, das Sportangebot und die Motive, in einen Sportverein einzutreten, grundlegend ge­ändert, ohne dass die Fachverbände in ihrer Gesamtheit daraus Konsequenzen ge­zogen haben. So wurden tausende Sportinteressierte Mitglieder in Sportvereinen, die in ihrem Leben nie Wettkampfsport betrieben haben und dies auch nie wollten. Sie sehen im Sportverein eine Möglichkeit, sich unter Anleitung sportlich zu betäti­gen, ohne sich einer bestimmten Sportart zuzuordnen oder am Vereinsleben zu beteili­gen, die somit keine Solidarität zu anderen Vereinsmitgliedern und dem Verein ent­wickeln wollten oder konnten. Hierzu haben auch die unterschiedlichen Kampag­nen des DSB beigetragen. Dass sich heutzutage die Mitglieder eines Sportvereins, ins­besondere eines Vereins mit mehreren Abteilungen, sich als eine Einheit sehen, als ein solidarisches System empfinden, mag zwar wünschenswert sein, ent­spricht aber nicht immer der Realität. Hier haben die Vereine sicherlich etwas versäumt.

Es gehört auch zu den historischen „Altlasten“ in den Vereinen, dass der Wett­kampfsport durch die Beiträge der Passiven sowie der Breiten- und Gesundheits­sportler subventioniert wird. Die beschriebene, über Jahrzehnte praktizierte Subven­tionierung des Wettkampfspor­tes hat in den Vereinen dazu geführt, dass Wett­kampfsportler selten „kostengerechte“ Bei­träge gezahlt und diese Querförderung gern als „von Gott gegeben“ angenommen haben.

Gerade unter diesem Gesichtspunkt hat der Freiburger Kreis zu Beginn seines Seminars in Rheine im September 2007 die Frage „Solidarität oder Verursacherprin­zip“ für die Vereine zur Diskussion gestellt.

Die Organisation und Durchführung sowie das Erstellen von „neuen Produkten“ im Breiten- und Gesundheitssport verlangt von den Vereinen immer höhere Anstren­gungen (entspre­chende Sportstätten, qualifiziertes Personal, höherer Management­aufwand). In den Verei­nen werden aus Ideen Trends und diese werden unter großem Aufwand als Sportarten in den Vereinen etabliert. Die Vereine schaffen da­für Rahmenbedingungen durch entspre­chende Sportstätten und qualifiziertes Perso­nal, meist ohne Hilfe ihrer (Fach)-Verbände. Insbesondere die Ausbildung unserer Kinder in den Abteilungen und Kindersportschulen erfordert ein hoch qualifiziertes Personal. Mit einem Teil dieser Beiträge den finanziell schwächeren Vereinsmitglie­dern die gleichen Chancen zu gewähren, Sport im Verein zu treiben, ist praktizierte Solidarität, den Wettkampfsport aber damit zu subventionieren kann keinen Sinn ergeben. Es ist deshalb kaum denkbar, dies als zusätzlichen Solidarbeitrag ein­zufor­dern.

Während sich die Verbände mit der Frage der möglichen konzeptionellen und fachli­chen Einbindung in die Solidargemeinschaft Sport auseinandersetzen, wird die Sportart in den Vereinen weiter entwickelt, um sich gegenüber anderen Sportan­bietern durchsetzen zu können. Dafür sind häufig ein sehr hoher Managementauf­wand und ein an den beschriebe­nen Bedürfnissen häufig deutlich höherer Beitrag nötig.

Der Leistungssport wird immer teuerer. Er lässt sich von fast allen Vereinen kaum noch finanzieren. Auch wenn Sportpolitiker das „Solidarprinzip im Verein“ fordern, ist dies aller­dings eine Richtungsentscheidung, die die Vereinsgemeinschaft selbst zu treffen hat. Dabei muss grundsätzlich gelten, dass Solidarität nicht verordnet werden kann.

Im Verein haben die Mitglieder die Möglichkeit, den Verein zu verlassen, wenn ihnen das Prinzip der Solidarität zu weit geht. Vereine als Mitglieder eines Sportverbandes haben fast keine Möglichkeiten, die Fachverbände zu verlassen. Sie müssen bei dem heutigen System das „Schlupfloch“ der Mitgliedermeldung nutzen, wenn sie eine Finanzierung nach dem Soli­daritätsprinzip ihren Mitgliedern gegenüber nicht mehr rechtfertigen können.

Das Solidarprinzip wird in der Sportbewegung derzeit nur dann bemüht, wenn es darum geht, Mittel für die Subventionierung des Leistungssportes zu gewinnen.Solidarität bedeu­tet jedoch, dass Derjenige, der hat, Demjenigen etwas abgibt, der der Hilfe bedarf. Angesichts guter „Verdienste“ für Trainer und Sportler in man­chen Sportarten ist danach zu fragen, ob eine Subventionierung des Breitensportes durch den Leistungssport in vielen Fällen nicht auch seine Berechtigung hätte. Dass Ähnliches passiert, ist allerdings nicht fest­stellbar.

Grundsätzliche Aussagen:

  • Das geforderte „Solidarische System“ der Beitragserhebung im deutschen Sport ist da­her kein taugliches Mittel.
  • Am Anfang des Denkprozesses über die Finanzierung des Sports muss eine ökonomi­sche Analyse der Aufgaben im deutschen Sport stehen, die vom Freiburger Kreis schon seit langem gefordert wird. Dazu gehört eine ökonomi­sche sinnvolle Aufgabenverteilung zwischen DOSB, LSBs/LSVs und den Fachverbänden, um Dop­pelarbeit zu vermeiden und die Ressourcen von Mensch und Material kostengünstig einzusetzen. Die Strukturen im deutschen Sport sind nach wie vor „Kostenfresser Nr. 1“. Sie sind zu verschlanken und zu betriebswirtschaftlich sinnvollen Einheiten zu­sammen zu fassen.
  • Das derzeit praktizierte Meldewesen der Vereine ist weder jetzt noch in Zu­kunft ein taugliches Instrument zur Finanzierung des Sports, deshalb sollte auf eine weitge­hende Differenzierung bei den Meldungen verzichtet werden.
  • Hinsichtlich der Finanzierung befürworten die Vereine die Trennung zwischen der Grundversorgung und dem Leistungsaustausch.
  • Wichtig für die Vereine: Die Gegenleistungen der Sportfachverbände für die Bei­träge müssen in einem guten Verhältnis stehen (Was hat der Verein da­von, wenn er Mit­glieder meldet?).
  • Die Vereine sind in ihren Meldungen autonom und handeln verantwortungsbe­wusst.
  • Die wettkampfsporttreibenden Vereinsmitglieder werden dem jeweiligen Ver­band in der Fachsportart gemeldet.
  • Die Vereine melden die nicht-wettkampfsporttreibenden Vereinsmitglieder an einen von ihnen ausgewählten Mitgliedsverband oder, falls es die Möglichkeit gibt, direkt an den Landessportbund bzw. Landessportverband.
  • Für die Grundversorgung erwarten die Vereine eine Klärung (Vorschläge DOSB) der Aufgabenzuweisung und Arbeitsaufteilung der Landessportbünde und Fachver­bände.
  • Die Leistungen außerhalb der Grundversorgung sollen kostendeckend angebo­ten wer­den (Verursacherprinzip).
  • Der Wettkampfssport finanziert sich selbst. Dazu erheben die Fachverbände Mann­schaftsmelde- oder Startgelder. Hinzu können Sponsoren- oder Fern­sehgelder kommen.
  • Der Hochleistungssport, national und international, finanziert sich aus Bun­des-, Sponso­ren- und Fernsehgeldern.
  • Das Lehrgangssystem einschließlich der dazugehörigen Einrichtungen (Sport­schu­len) finanziert sich aus den Lehrgangsgebühren, die von den Nutzern er­hoben wer­den oder den Bereichen Wettkampf- oder Hochleis­tungssport zu­geordnet werden.

Die Vereine erwarten ein einfaches unbürokratisches Meldewesen:

  • mit einem Formular
  • an eine Organisation
  • zu einem Stichtag
  • mit gleichen Altersgruppen
Unsere Gesellschaft ist auf die Fähigkeiten ihrer Bürger angewiesen und auch deshalb zu langfristig wirksamen stra­tegischen Investitionen in ihre Kinder und Jugendlichen verpflichtet. Kinder und Jugendliche haben einen Anspruch auf Erziehung und Bildung, insbesondere auch auf die Förde­rung besonderer Begabungen. Die Förderung von Talenten bedarf eines klaren gesellschaftlichen und politischen Bekenntnisses, kind- und jugendgerechter Konzeption und entspre­chender Handl­ungen.

Die Freiburger Kreis-Vereine bekennen sich in ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zur Talentsuche und Talentförde­rung im Sport.

Der Freiburger Kreis unterstützt das „Nachwuchsleistungssportkonzept“ des Deutschen Sportbundes und begrüßt die Aussage: …„Die Verantwortung liegt in erster Linie bei den Sport­vereinen, die dafür entsprechend zu unterstützen sind,und dem Schulsport.“ …

Die den Vereinen gewährte Unterstützung in finanzieller, konzeptioneller, materieller und personeller Hinsicht reicht allerdings zur Optimierung der bisher er­reichten Standards nicht aus.

Für die meisten Sportarten sollte es im Verein keine zu frühe Trennung von Breiten- und Leistungs­sport geben. Gerade auch mit dem Blick auf die demogra­fische Entwicklung mit immer kleiner ge­wordenen Kinder- und Jugend-Jahr­gängen muss verhindert werden, dass die Konkurrenz zwischen den Sportverbänden zu Fehlentwicklungen führt. Vielmehr muss weiterhin gelten, dass eine sportart­übergreifende Ausbildung, nicht aber eine frühe Spezialisierung den richtigen Weg darstellt, um die motorischen Grundeigenschaften und Grundfertigkeiten auszubilden.

Deutliche Verbesserungen müssen in der Begleitung junger Talente (Schule, Beruf, soziale Ent­wicklung, Physiotherapie u. ä.) erfolgen. Die bisherigen Erfah­rungen zeigen, dass z. Zt. ein verlässli­ches Begleitsystem für die Entwicklung junger Menschen aus dem Wettkampfsport zum Leistungs­sport nur an wenigen Stützpunkten vorhanden ist. Umso wichtiger ist es, die Verbindung des jungen Athleten mit dem Verein möglichst eng zu bewahren.

Eine breite Zusammenarbeit in vereinsinternen und -externen Netzwerken unter Beteiligung der Fachverbände ist Voraussetzung für eine effiziente Talent­förderung. Insbesondere herausragende regionale Sportstätteninfra­strukturen müssen vereinsübergreifend nutzbar sein, ohne dass hiermit Vereinswechsel erzwun­gen werden.

Wir halten es für erforderlich, dass die Erfahrungen der Vereine bei der Erarbei­tung von Konzeptio­nen durchgehend stärker berücksichtigt werden und dass das Nachwuchsleistungssportkonzept nicht nur von oben nach unten, sondern auch von unten nach oben gestaltet wird.

Die Freiburger Kreis-Vereine bieten hierzu ihre Fähigkeiten und Erfahrungen an:

  • Bereitstellung kind- und jugendgerechter Trainings- und Wettkampfs-Konzeptionen (Möglich­keit zur Nutzung solcher Konzepte, die im Lauf der Jahre seit 1985 in NRW in zahlreichen Sportarten von Trainern, Lehrer und Wissenschaftlern erarbeitet worden sind).
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung der Übungsleiter und Trainer gemäß solcher Konzeptionen.
  • Professionelle Organisationsstrukturen.
  • Vereinseigene Anlagen.
  • Qualifizierte Betreuung in einer Vielzahl von Sportarten.
  • Kindersportschulen und Kooperationen mit Schulen.
  • Zur Umsetzung des Nachwuchsleistungssportkonzepts fordern die Freiburger Kreis-Vereine:
  • Eine verbindliche Unterstützung und Förderung der Kindersportschulen zur besseren Koopera­tion Schule/Grundschule und Verein.
  • Eine verbindliche Unterstützung durch die Fachverbände, Bünde und Kom­munen bei der Finan­zierung von Trai­nern für ein sportartübergreifen­des Grundlagentraining und bei der Sicherung der Infrastruktur für die Talentförderung (Sportstätten, Geräte).
  • Eine pädagogische Unterstützung der jungen Leistungssportler durch die weiter­führenden Schulen.
  • Höhere Anerkennung des Vereins, der Trainer und Betreuer, die im Nachwuchsleistungssport tätig sind, durch die Öffentlichkeit.

Die qualitative Steigerung der Talentförderung erfordert eine größere Finanzkraft und vermehrte Res­sourcen, aber auch eine intelligentere Nutzung von vorhande­nen Ressourcen über Netzwerke.

Die Vereine des Freiburger Kreises finanzieren die hohen Kosten anspruchsge­rechter Talentförde­rungsmaßnahmen weitestgehend aus dem allgemeinen Beitragsaufkommen, doch diese Form stößt an ihre Grenzen. Deshalb müssen weitere Ressourcen erschlossen werden. Hierzu gehört auch die zu verbessernde Nutzung von Netzwerk-Möglichkeiten.

Der Sport in den Vereinen entscheidet darüber, ob unsere Talente entdeckt und so gefördert werden, dass diese später im internationalen Leistungsvergleich bestehen können.

Wir Freiburger Kreis-Vereine sind starke Partner im Sport vor Ort.

Verabschiedet beim Frühjahrsseminar in Göttingen am 13. Mai 2006