Hildener AT und TuS 96 Hilden beschließen Verschmelzung zu HILDEN SPORT e. V.

Am 2. Juni 2026 haben die Mitglieder der Hildener AT und des TuS 96 Hilden mit großer Mehrheit für eine Verschmelzung der beiden Vereine gestimmt. Mit diesem Beschluss ist der Weg frei für die Gründung eines neuen gemeinsamen Großsportvereins in Hilden. Der neue Verein trägt den Namen HILDEN SPORT e. V. und wird offiziell zum 1. Juli 2026 entstehen.

Im Rahmen der Versammlung hielt Dr. Alexander Kiel, Vorstandsmitglied des Freiburger Kreises, ein Grußwort. Er betonte die wachsende Bedeutung von Großsportvereinen in der Gesellschaft, insbesondere ihre Rolle als moderne, breit aufgestellte Bewegungs- und Begegnungsorte, die Sport, Ehrenamt und soziale Verantwortung miteinander verbinden.

Durch die Fusion bündeln beide Vereine ihre sportlichen Angebote, organisatorischen Strukturen und langjährigen Erfahrungen. Ziel ist es, den Sportstandort Hilden langfristig zu stärken, moderne Vereinsstrukturen zu etablieren, das Ehrenamt zu fördern und ein vielfältiges Sportangebot für alle Generationen zu sichern und weiterzuentwickeln. Das Spektrum soll dabei vom Breiten- und Gesundheitssport bis hin zum leistungsorientierten Wettkampfsport reichen.

Auch über das zukünftige Erscheinungsbild des neuen Vereins wurde abgestimmt. Zur Auswahl standen drei Logovarianten. Die Mitglieder entschieden sich mit deutlicher Mehrheit für ein Logo, das eine sportliche Figur zeigt und als Hommage an die Piktogramme von Otl Aicher aus dem Jahr 1972 gestaltet ist. In den kommenden Wochen und Monaten werden sämtliche Bereiche schrittweise auf das neue Erscheinungsbild und den neuen Vereinsnamen umgestellt, darunter digitale Kanäle, Drucksachen und Beschilderungen.

HILDEN SPORT e. V. wird künftig rund 5.000 Mitglieder vereinen und damit zu den größten Sportvereinen der Region zählen. Die Verantwortlichen beider Vereine bedanken sich bei allen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen, die konstruktiven Diskussionen während des gesamten Prozesses und die breite Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt zudem der Versammlungsleiterin Karin Schulze-Kersting, die die Veranstaltung mit großer Erfahrung und Souveränität leitete.