Aktuelles

01.03.2017

Stellenmarkt - Buxtehuder SV

Freie Stellen in den Bereichen Sport und Buchaltung

Der Buxtehuder SV ist auf der Suche nach Unterstützung in folgenden Bereichen:

 

Stellenanzeigen zum Download

07.02.2017

Frühjahrsseminar „Sicherheit im Sportverein – Bürokratiewahnsinn oder Selbstverständnis“
mit Nachwuchsführungskräfte-Seminar

30. März – 1. April 2017

Beim Frühjahrsseminar in Heidelberg (ausrichtender Verein: TSG Rohrbach)  wird sich alles um das Thema Sicherheit drehen, wobei in Vorträgen und Diskussionen unterschiedlichste Facetten beleuchtet werden.
Einen Schwerpunkt bildet der Bereich Gebäudesicherheit. Hier geht es beispielsweise um Brandschutz, aber auch um die Frage der Betreiberhaftung. Weitere Themenfelder sind Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Gefährdungsbeurteilung, wichtig sind jedoch auch die Arbeitsbedingungen. Nicht nur im Jugendbereich sind die Themen Aufsichtspflicht und Schutz vor sexualisierter Gewalt von Bedeutung. Die Ergebnisse aller Vorträge und Diskussionen sollen konkrete Hilfestellungen für die Vereinsvertreter sein, wie sie sich den einzelnen Aspekten nähern oder sie noch fundierter umsetzen können.
Am Samstag wird Horst Lienig u.a. über den steuerlichen Umgang mit entgeltlicher Hallennutzung referieren. Für die Nachwuchsführungskräfte (bis einschließlich 26 Jahre) bieten wir am Freitag, dem 31. März, zusätzlich ein Seminar zum Thema „Achtung Fettnäpfchen – unfallfrei durch den Arbeitsalltag“ an.

Weitere Informationen

05.02.2017

SV Fellbach

Ausschreibung neuer FSJ- und BFD-Stellen

Jahr für Jahr treten viele Junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst an. Wissenschaftlich belegt ist, Freiwilligendienste machen kompetent und bieten die Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere einzusetzen. Sie vermitteln neue und wichtige Lernerfahrungen und ermöglichen eine berufliche Orientierung.

Der SV Fellbach bietet ab 1. September 2017 jeweils für 1 Jahr eine FSJ und BFD Stelle an. Die Einsatzgebiete gehen durch alle Bereiche des Vereins. In der Sportpraxis der Kindersportschule, des Jugendsportclubs oder im Loop und je nach sportlicher Neigung im Abteilungssport. Tätigkeiten in der Geschäftsstelle und rund um das Sportzentrum Loop und Fitness Studio Balance runden die abwechslungsreiche Woche ab. Bewerben können sich alle, die ihre Schulpflicht erfüllt haben. Geschlecht, Schulabschluss und Nationalität spielen beim FSJ/ BFD keine Rolle. Beim BFD können sich auch Ältere engagieren. Während des Dienstes werden die Freiwilligen durch qualifizierte Ansprechpartner in der Einsatzstelle betreut.

In der Regel werden die Dienstzeiten auch als Wartesemester vor dem Studienbeginn angerechnet. Für manche Studiengänge kann das FSJ-Jahr auch als Praktikum angerechnet werden.
Weitere Informationen: SV Fellbach, Geschäftsführer Udo Wente, Tel.: 0711/ 586905 oder unter www.bwsj.de

Bewerbungen schriftlich an den Sportverein Fellbach 1890 e.V., Schillerstraße 8, 70734 Fellbach oder per Mail an info@svfellbach.de sind bis zum 28. Februar 2017 möglich.

31.01.2017

Stellenmarkt - SV Wacker Burghausen

Leiter/in für das Sport- und Gesundheitszentrum
VitaSport gesucht

Der SV Wacker Burghausen ist auf der Suche nach einer neuen Leitung für sein Sport- und Gesundheitszentrum VitaSport.

 

Die Stellenausschreibung als Download

19.01.2017

Vereinsumfragen künftig online einsehbar

Schon seit über 40 Jahren sieht sich der Freiburger Kreis als eine „lernende Organisation und als Vereinigung zur gegenseitigen Unterstützung“. Für die Mitglieder stellt der Freiburger Kreis damit ein lebendiges Netzwerk dar, in dem vor allem ein reger Austausch in den Tages- und Hauptseminaren und regionalen Arbeitskreisen stattfindet.

Darüber hinaus suchen die Vereine auch immer wieder den Rat der anderen Netzwerkkollegen, um zu unterschiedlichen Themenstellungen schnelle und unkomplizierte Hilfe zu erhalten. Aktuell bekommt die FK-Geschäftsstelle etwa 15 Anfragen pro Jahr, die sie per E-Mail an das gesamte Netzwerk weiterleitet.

Zukünftig profitieren nun alle Vereine von den gesammelten Antworten. Sie werden im Login-Bereich auf der Homepage zur Verfügung gestellt. Der Anfang ist bereits gemacht. Die letzten beiden Umfragen aus dem Jahr 2016 zu den Themen „Beitragsgestaltung/Beitragsermäßigungen“ und „Datenschutz“ sind schon online einsehbar.

Sie möchten auch das Netzwerk um Rat fragen? Schicken Sie einfach Ihre Anfrage an folgenden Kontakt: Doris Büttner, d.buettner@freiburger-kreis.de, Tel.: 02234-202 447

08.11.2016

FIT FÜR DIE PRAXIS – Neues aus Vereins- und Steuerrecht 2017

Zu Beginn des Jahres 2017 bietet der Freiburger Kreis wieder ein Tagesseminar an, das Ihnen Neues aus Vereins- und Steuerrecht präsentiert. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 27. Januar 2017, 9.30-16.45 Uhr, in der Akademie des Sports im LandesSportBund Niedersachsen, Ferdinand-Wilhelm-Fricke Weg 10, 30169 Hannover statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 135,00 Euro pro Person (Nachwuchsführungskräfte bis zum Alter von 26 Jahren zahlen 70,00 Euro – bitte auf der Anmeldung vermerken).
Melden Sie sich bitte bis spätestens dem 16. Januar 2016 an und überweisen Sie die Pauschale auf das Konto des Freiburger Kreises (IBAN: DE 58 3705 0299 0151 0171 17). Im Falle einer Absage bis zum 24. Januar entstehen Ihnen keine Kosten. Bei einer späteren Absage oder Nichtteilnahme können wir die Teilnahmegebühr leider nicht erstatten. Die Anmeldung kann gern auf einen Ersatzteilnehmer übertragen werden.

Einladung und Anmeldeformular

08.11.2016

Zusammenfassung Zukunftsworkshop

Im Rahmen des 1,5-tägigen Workshops am 27./28. Oktober in der BayArena haben Vertreter der Mitgliedsvereine den Blick in die Zukunft gerichtet: Insgesamt folgten 20 Vertreter aus ganz Deutschland der Einladung des Freiburger Kreises und beteiligten sich an den anregenden und interessanten Diskussionen. Im Rahmen des Workshops wurden wichtige Fragen für die zukünftige Entwicklung miteinander diskutiert:

  • Wie und wohin soll sich der Freiburger Kreis entwickeln?
  • Was gilt es zu bewahren?
  • Wie möchte sich der Freiburger Kreis positionieren?

Ziel des Workshops war, möglichst viele Aspekte und Impulse zu sammeln, um diese auf der Klausurtagung des Freiburger Kreises am 26./27. November mit einbeziehen zu können.

Der Freiburger Kreis dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich für die sachliche und aktiv geführte Diskussion, aus der eine große Vielfalt an Meinungen, Ideen und Anregungen hervorgingen.

26.10.2016

Zukunftsworkshop des Freiburger Kreises

am 27. und 28.10.2016 in der BayArena/Leverkusen

Um auch weiterhin erfolgreich für seine Mitgliedsvereine agieren zu können, möchte der Freiburger Kreis eine Standortbestimmung vornehmen und sich für die Zukunft (neu) positionieren. Dazu organisiert der FK-Vorstand einen Zukunftsworkshop mit insgesamt 20 Vertretern aus den Mitgliedsvereinen.

Folgende Ziele werden mit dem Workshop verbunden:

  • Ziele und daraus ableitend eine entsprechende Strategie für die Weiterentwicklung des Freiburger Kreises bis 2020 entwickeln
  • Aus verschiedenen (neuen) Blickwinkeln auf die Arbeit, die aktuelle Positionierung und die Herausforderungen (Rahmenbedingungen, Erwartungen der Mitglieder etc.) der Zukunft des Freiburger Kreises schauen
  • Sich auf erfolgreiches Handeln in der Vergangenheit besinnen und daraus entsprechende Vorgehensweisen für die Zukunft erarbeiten
  • Erfolgsfaktoren, Chancen und Risiken systematisieren und bewerten

 

02.08.2015

Sportpolitisches Forum in Ratingen

Beim Frühjahrsseminar des FK am 7. Mai in Ratingen behandelte das sportpolitische Forum in drei Arbeitskreisen das Thema „Kooperationen als Mittel der Politikgestaltung der Sportvereine“.

Kooperationen werden von den Sportvereinen offenbar immer mehr als nützlich und notwendig eingeschätzt. Sportvereine arbeiten mit Organisationen aus dem eigenen Sektor, also anderen Sportvereinen, aber auch mit Einrichtungen aus ganz anderen Sektoren, wie etwa Schule, Kindergarten, Krankenkasse, Ämtern der kommunalen Verwaltung, Wirtschaftsunternehmen und kommerziellen Sportanbietern zusammen. Hier zeigt sich aufgrund ihrer Vielfalt und Vielschichtigkeit eine hohe „Anschlussfähigkeit“ der Sportvereine. Der Sportentwicklungsbericht macht deutlich, dass im Zeitraum von 2009 bis 2014 Kooperationen von Sportvereinen mit Einrichtungen aus den verschiedenen Sektoren bei der gemeinsamen Angebotserstellung als besonders intensiver Form der Zusammenarbeit erheblich zugenommen haben.

Offensichtlich eignen sich aus Sicht der diskutierenden Sportvereinsvertreter Kooperationen als Mittel für zahlreiche Zwecke, wie die angeführten Beispiele veranschaulichen.

Kooperationen Sportvereine mit Ganztagsschule

  • Etablierung als Partner in der lokalen Bildungslandschaft
  • Mitglieder gewinnen / bewahren
  • Talente entwickeln
  • Sportstättenkapazität sichern

Kooperationen Sportvereine mit anderen Sportvereinen

  • Angebotsergänzungen
  • gemeinsame Jugendveranstaltungen
  • gemeinsames Veranstaltungsmarketing
  • sportliche Interessengemeinschaft im Wettkampfsport
  • Ressourcenbündelung
  • Einkaufsgemeinschaften
  • gemeinsame politische Interessenvertretung in Kommune

Kooperationen Sportvereine mit kommerziellen Organisationen

  • Angebotsausweitung
  • freie Ressourcen nutzen
  • Mitgliedergewinnung
  • Service für Vereinsmitglieder
  • Netzwerkbildung
  • Verbesserung Status des Vereins in der Gemeinde

Fasst man die vielfältigen genannten Gründe für eine Partnerschaft zusammen, so geht es insbesondere um

  • Komplementarität
  • wechselseitigen Austausch
  • Erzielung von Legitimation
  • Effizienzverbesserung /Synergieeffekte
  • Ressourcennutzung/Pooling
  • Existenzsicherung
  • Positions-/Einflusssicherung und –verbesserung

 

Als wichtige Bedingungen für das Eingehen von Partnerschaften und deren erfolgreiche Gestaltung kristallisierten sich heraus:

Vertrauen und Verlässlichkeit
Beide bilden eine entscheidende Basis für eine Zusammenarbeit und nicht zuletzt auch für deren Nachhaltigkeit. Kooperation ist immer auf Gegenseitigkeit gestützt. Sie kommt nur zustande und wird nur aufrechterhalten, wenn man sich auf Gegenseitigkeit verlassen kann.
Ziele teilen
Die Interessen müssen vereinbar sein, und es muss ein beidseitiges Interesse bestehen. Alle Beteiligte sollen von der Partnerschaft profitieren. Es gilt eine Balancierung des eigenen Nutzens mit dem des Partners zu erreichen. Im Umgang miteinander sind Offenheit und Transparenz unabdingbar. Ein klar strukturiertes, passendes Konzept mit konkreten, realistischen Vorstellungen zur eigenen Rolle und zum angestrebten Mehrwert ermöglicht die Abstimmung mit den Erwartungen des Partners. Dann zeigt sich, ob die Kooperation die geeignete Lösung für den angestrebten Zweck darstellt und welche Chancen und Risiken damit verbunden sein können.
Naheliegende Kooperationsvoraussetzungen bieten Einrichtungen mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich Gesundheit, Soziales, Bildung.
Partnerpassung
Partner müssen die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mitbringen. Dazu zählen zum einen die grundsätzliche Offenheit für und der Wille zu Kooperationen und zum anderen die erforderlichen sächlichen und personellen Ausstattungen. Bei der Suche nach dem passenden ergänzenden Partner sollte der Verein auch über den Tellerrand der eigenen Kommune hinausschauen.
Partnerpassung bedeutet zudem, bestimmte Kooperationen auszuschließen und sich dadurch zugleich der eigenen Identität, Wertebasis und Vereinsphilosophie bewusst zu werden.
Kooperationsmanagement
Es ist keine direktive Einflussnahme auf die Arbeitsweise des anderen möglich, denn es herrscht Gleichheit zwischen den Partnern. Die Beziehung gründet nicht auf Rolle und Funktion in einer Hierarchie. Kommunikation gehört daher zu den Erfolgsbedingungen einer Partnerschaft. Nicht nur für die Kooperationsanbahnung, wenn etwa ein Sportverein auf eine Ganztagsschule zugeht, ist Kommunikation von zentraler Bedeutung, sondern sie spielt eine wesentliche Rolle für die Pflege der Beziehungen einschließlich der Konflikthandhabung während der gesamten Zeit der Zusammenarbeit. Zumal Kooperation vom Einsatz der beteiligten Personen für die Sache lebt. Gerade auch, weil Kooperationen zwischen Organisationen von Personen mit ihren Präferenzen, Intentionen und Qualitäten gestaltet werden, sollten Vereinbarun- gen zwischen den Partnern zur Vermeidung von Erwartungsenttäuschungen und Missverständnissen klar festgehalten werden. Die Ausgestaltung der Vereinbarungen kann von informell bis stark formalisiert reichen. Wenn gesetzliche Vorgaben bestehen und finanzielle Auswirkungen gegeben sind, wird eine Formalisierung notwendig.

Als Fazit lässt sich feststellen: die Vereinsvertreter teilen die Auffassung, dass die Zukunftsfähigkeit von Sportvereinen in immer stärkerem Maße davon abhängt, dass sie vor Ort - auch und gerade über den Sport hinaus – vernetzt sind und über ein breites Kooperationsnetzwerk verfügen.

In Partnerschaften bilden sich die neuen Formen der Gestaltungsbeteiligung und Verantwortungsteilung in den Kommunen. Allerdings sollten die Mitgliederinteressen nicht aus dem Blick geraten.

Georg Anders

20.05.2015

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Geld ist nicht alles bei der Mitarbeiter-Pflege – Spannendes Frühjahrsseminar-Thema in Ratingen

„Wertschöpfung aus der Wertschätzung nicht aus der Ausnutzung“, so lautete die Botschaft von Bodo Janssen auf die Frage „Entlohnung im Verein –ist Geld alles?“ Sie bewegte einen Arbeitsschwerpunkt beim Frühjahrsseminar des Freiburger Kreises (FK) beim TV Ratingen, der 2015 den 150. Gründungstag feiert. Janssen (41), nahm die Vereinsvertreter mit auf den ungewöhnlichen „Upstalsboom Weg“. Der Geschäftsführer der gleichnamigen Hotel- und Ferienanlagen GmbH (50 Ressorts, 650 Mitarbeiter, 350.000 Gäste) beschrieb seinen Weg vom Saulus (Manager von Zahlen, Daten, Fakten) zum Paulus (Menschenfischer und Motivator). Preisgekrönt und weltweit ein Leuchtturm. Seit der Wende 2010 steht der Mensch und Mitarbeiter sowie die Wertschöpfung seiner Fähigkeit im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns.

Die Führungsdienstleistung des Führungspersonals sieht Janssen darin „jeden einzeln entsprechend seiner Fähigkeiten zu entwickeln“. Wer nur mit Zahlen operier, „das führt zu Frust, das macht keinen Sinn mehr.“ Sinnorientierte Regie „das schafft die Verbundenheit.“

Die miese Stimmung im Unternehmen („Wir brauchen einen neuen Geschäftsführer“) hat sich gedreht. Ein gemeinsam erarbeitetes und gelebtes Leitbild erzeugt Dynamik, Spaß und Motivation. „Werte sind wertlos, wenn sie nicht gelebt werden.“ Mit dem Strategie-Wechsel schaffte es Janssens Unternehmen 2014 unter die besten Fünf in Deutschland. Zu den ungewöhnlichen sinn- und identitätsstiftenden Maßnahmen gehören der Bau einer Schule für 200 Kinder in Ruanda durch Upstalsboom-Mitarbeiter und zwei freie Tage im Jahr für die Belegschaft zur Sozialarbeit.

Die Dynamik lebt der Chef vor, nicht nur in einem preisgekrönten Film über diese Ausnahme der Unternehmenskultur (https://www.youtube.com/watch?v=WpssQiPJx08). 2016 möchte er mit einer Gruppe von 15 Auszubildenden den Kilimandscharo in Afrika erklimmen. Aufmerksamkeit und Lebensschule „weil sie unsere Zukunft sind.“ All das schafft Verbundenheit und Identifikation.
„Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen“, hat Janssen verinnerlicht. Selbstfindung meint auch verbinden, mitgestalten, wachsen, „Wenn ich einen Menschen bewegen möchte, dann berühre ich ihn.“ Dazu gehört Achtung, Herzlichkeit, Lebensfreude, Spaß. Das wiederum schafft Identifikation und Loyalität. Janssen, zwei Jahre gecoacht bei Seminaren im Benediktiner-Kloster und von Fachleuten und Unternehmensberatern, gab einen Einblick in Belohnungs- und Wertschätzungs-Strukturen, die nachdenklich stimmte.

Zuvor beschrieb Elke Lang (Fokus Ehrenamt, Berlin) die sensible Balance des Ausgleichs für Engagement im Haupt- wie im Ehrenamt. „Ausgleich ist gar nicht so einfach.“ Mit der Übergabe eines Blumenstraußes oder einer Ehrennadel ist es nicht getan. Es kommt auf die Haltung und Wertschätzung an, konstruktive Kritik, persönliches Lob. Aber auch die Anerkennung der Ausgleichsverpflichtung durch Vorgesetzte und Arbeitgeber entwickelt gedeihliches Klima. „Es ist anspruchsvoll, die richtige Ausgleichsleistung zu finden.“ Dabei spielt Geld oft nicht die Hauptrolle: Die Dankeschönfeier, mit einem werthaltigen Essen, Vergünstigungen im Alltag, menschliche Regungen der betreuten Gruppe sind für Ehrenamtliche oft mehr wert als Geld. Die Währung heißt Anerkennung, Lob und Interesse und Rückendeckung im Alltagsgeschäft. Häufig ist die Vergütung von gemeinnütziger Tätigkeit contraproduktiv, weil es der Scheck nicht schafft, dem Menschen gerecht zu werden. Elke Lang: „Sie bringt eine Verpflichtung in die Beziehung.“

Eine Kultur der Anerkennung drückt sich auch im Einsatz der Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend aus, in guten Rahmenbedingungen und bei Hauptamtlichen durch Rücksicht auf existenzielle Bedürfnisse. „Eine Kultur der Anerkennung entwickelt sich dann, wenn alle Beteiligten einen Beitrag zum Ausgleich leisten.“

Andreas Kübler, Geschäftsführer von Kübler Sport in Backnang und einer der Sponsoren des FK, schilderte praktische Komponenten von Belohnung: Täglich frisches Obst und Wasser für die 40 Mitarbeiter, zwei Betriebsfeiern im Jahr, 14-tägig Betriebssport (20 Minuten Arbeitszeit), flexible Arbeits- und Rahmenbedingungen, Entgelt-Optimierung durch steuerfreie Zuwendungen: Tankgutscheine, Einkaufskarte, Übernahme der monatlichen Mobiltelefon-Gebühren, Werbeflächen auf dem Privatauto. All diese Boni, die unter dem Strich nicht die Welt kosten, stärken das Wir-Gefühl und die Bindung zur Firma.

In den drei Arbeitsgruppen offenbarte sich, dass die Großvereine eine andere Lebenswirklichkeit bewegt. Sie haben dennoch eine Vielzahl von Schritten und Ideen in der Praxis entwickelt, um die oft Hundertschaften von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Tausende Mitglieder zu pflegen und zu motivieren.      
Kühne Gedanken sind eine Wohlfühl-Oase im Verein, um stundenweise abzuschalten. Ein Null-Bock-Tag, Coaching und Fortbildungen für alle Beschäftigten, ein Helferclub oder auch ein Arbeitsplatztausch auf Zeit für das Personal.

Die wichtigste Motivation ist das persönliche Gespräch, zeitnah aufmunternde Worte - eben das Gefühl, dass die Arbeit geschätzt und der Mitarbeiter von den Führungskräften wahrgenommen wird.     

Von Hans-Peter Seubert

10.05.2015

TV feiert mit dem Freiburger Kreis und Hahnenschrei Die Gesangsgruppe der Roten Funken Ratingen

Vom 7.-9. Mai fand beim TV Ratingen das Frühjahrsseminar des Freiburger Kreises statt. Zum Schwerpunktthema „Entlohnung im Verein – ist Geld alles?!“ erschienen 131 Teilnehmer, die sich nicht nur über die neuesten Entwicklungen im Vereinsmanagement austauschten, sondern auch ein wenig zu feiern wussten.

zum Video