Aktuelles

13.03.2019

Guided Tours für FK-Vereine auf der FIBO

Rundgänge am Freitag, 05.04.2019, und Samstag, 06.04.2019

(Foto: FIBO / Behrendt und Rausch)

Die FIBO in Köln ist weltweit die größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit. Vom 04.04. – 07.04. werden mehr als 1.000 Aussteller aus 40 Nationen die aktuellsten Innovationen und wichtigsten Trends der Fitness-Branche präsentieren. Über 140.000 Besucher erwartet ein umfangreiches Programm für alle Generationen und Fitnesstypen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich rund um die FIBO mit den neuesten Informationen zu versorgen und den Austausch mit anderen FK-Vereinen zu pflegen. Insgesamt stehen dem Freiburger Kreis dafür am Freitag, 05.04., und Samstag, 06.04., 30 Freikarten zur Verfügung. Treffpunkt der Vereine ist an beiden Tagen die VIP-Lounge um 11 Uhr. Der Rundgang dauert etwa 2 Stunden. Genügend Zeit also, um danach noch auf eigene Erkundungstour zu gehen.

Anmeldung und weitere Informationen

08.03.2019

Frühjahrsseminar 16.-18.5.2019 in Brühl

Die wichtigsten Informationen im Überblick:

Termin: 16.-18. Mai 2019
Wo: Brühl, Phantasialand
Thema: Der attraktive Sportverein. Gewinnung von Haupt- und Ehrenamtlichen
Gastgebender Verein: Brühler TV 1879 e.V.

Programm:
Donnerstag, 17.5.2019
11.30 h startet die Sportstättenbesichtigung
13.45 h Mitgliederversammlung
15.00 h bis 18.45 h Seminar
19.45 h Abholung zum Brauhaus Alt-Brühl
Freitag, 18.5.2019
9.00 h bis 18.15 h Seminar
19.15 h Abholung zur Abendveranstaltung beim Brühler TV
Samstag, 19.5.2019
9.00 bis 12.45 h Seminar

Thema Seminar für Nachwuchsführungskräfte: Zusammen erfolgreich – Teamarbeit effektiv gestalten!

Weitere Informationen folgen bald!

24.02.2019

IST-Studieninstitut / IST-Hochschule für Management

Unternehmensportrait des FK-Premiumpartners

Alle Angebote des IST-Studieninstituts und der IST-Hochschule für Management zeichnen sich aus durch hohe Flexibilität, moderne Wissensvermittlung und ausgeprägten Praxisbezug und sind sowohl für junge Menschen, die den beruflichen Einstieg in die jeweilige Branche anstreben, als auch für Personen, die bereits über Berufserfahrung verfügen und den nächsten Karriereschritt vorbereiten möchten, ideal. FK-Vereine erhalten auf IST-Bildungsangebote zehn Prozent Rabatt.

Besonders für Schulabgänger sind die dualen Bachelor-Studiengänge ein optimaler Einstieg in das Berufsleben. Bereits jede Menge Vereine setzen auf dieses Konzept und sichern sich so die besten Mitarbeiter von morgen.

Unter dem Motto „Bildung, die bewegt“ bietet das IST-Studieninstitut und die IST-Hochschule für Management seit 30 Jahren berufsbegleitende Weiterbildungen und Studiengänge in Form des staatlich zugelassenen Fernunterrichts an. Zur Wahl steht eine Vielzahl an beruflichen Qualifikationen aus den Fachbereichen „Sport & Management“, „Tourismus & Hospitality“, „Fitness“, „Gesundheit & Wellness“ sowie „Kommunikation & Wirtschaft“. Die angebotenen Abschlüsse reichen von Trainingslizenzen über IST-Diplome bis hin zu öffentlich-rechtlichen IHK-Fachwirt-Abschlüssen und Hochschulabschlüssen.

25.01.2019

FK Vorstandsmitglied in Europa unterwegs

FK-Vorstandsmitglied Uwe Pulsfort war in der Woche vom 21. - 25. Januar für seinen Heimatverein TSV Bayer 04 Leverkusen e.V. zu Gast in Barcelona, um am Kick-Off-Meeting von „Building Innovate Good Governance in Sports“ (BIG4Sports) teilzunehmen. Bis Mitte 2021 werden die insgesamt 9 Partner aus Sport, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen Methoden und Standards entwickeln, um das Thema Good Governance in den Vereinen zu verankern. 

22.12.2018

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Lieber Mitglieder, Partner, Förderer und Freunde,

der Freiburger Kreis wünscht allen gemütliche und besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bitte beachten: Die FK-Geschäftsstelle ist vom 21. Dezember 2018 bis einschließlich 01. Januar 2019 nicht zu erreichen.

05.12.2018

Rückblick Herbstseminar Nürnberg 2018 - „Stadtentwicklung durch Sport“

Der Freiburger Kreis veranstaltete das Herbstseminar 2018 im Süden Deutschlands. Der Post SV Nürnberg lud zu sich ein. Zu Seminarbeginn begrüßte Vorsitzender Boris Schmidt die Interessierten und stellte sogleich fest, dass sich dem Freiburger Kreis in den vergangenen Monaten weitere Großsportvereine angeschlossen haben. Zu diesem Seminar war wiedermal eine hohe Zahl von 180 Teilnehmern angereist, um sich vom 18. bis 20. Oktober 2018 mit dem Thema „Stadtentwicklung durch Sport“ auseinanderzusetzen.

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16.09.2018

Austausch mit McArena und Kübler Sport

Vorstandsmitglied Dr. Alexander Kiel und FK-Geschäftsführerin Doris Büttner besuchten am Freitag, den 14.09., die Showrooms der Firmen McArena und Kübler Sport in Backnang in der Nähe von Stuttgart. Die beiden Firmen unter der Führung von Unternehmer Andreas Kübler gehören schon seit vielen Jahren zu den Premiumpartnern des FK. Neben der Präsentation neuer und innovativer Projekte wurde der Termin genutzt, um über künftige Maßnahmen im Rahmen der strategischen Partnerschaft zu besprechen. 

20.08.2018

Ehrenamt der Zukunft - Konzepte für Freiburger Kreis-Vereine

Super Wetter und eine dynamische Gruppe! Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten viel Spaß und nutzten die gemeinsame Zeit zum Austausch.

„Ehrenamt der Zukunft - Konzepte für Freiburger Kreis Vereine“ - Unter diesem Titel fand am 18./19. ein Seminar des Freiburger Kreises im Jugendzeltlager der TSG Bergedorf in Behrensdorf statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, um sich unter der Leitung des Referenten Marco Lutz über aktuelle Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten im Ehrenamts- und Freiwilligenmanagement auszutauschen. Der Feiburger Kreis dankt dem Referenten sowie allen Teilnehmenden für die zwei ereignisreichen Tage und wünscht viel Erfolg bei der Umsetzung innovativer Projekte.

02.08.2015

Sportpolitisches Forum in Ratingen

Beim Frühjahrsseminar des FK am 7. Mai in Ratingen behandelte das sportpolitische Forum in drei Arbeitskreisen das Thema „Kooperationen als Mittel der Politikgestaltung der Sportvereine“.

Kooperationen werden von den Sportvereinen offenbar immer mehr als nützlich und notwendig eingeschätzt. Sportvereine arbeiten mit Organisationen aus dem eigenen Sektor, also anderen Sportvereinen, aber auch mit Einrichtungen aus ganz anderen Sektoren, wie etwa Schule, Kindergarten, Krankenkasse, Ämtern der kommunalen Verwaltung, Wirtschaftsunternehmen und kommerziellen Sportanbietern zusammen. Hier zeigt sich aufgrund ihrer Vielfalt und Vielschichtigkeit eine hohe „Anschlussfähigkeit“ der Sportvereine. Der Sportentwicklungsbericht macht deutlich, dass im Zeitraum von 2009 bis 2014 Kooperationen von Sportvereinen mit Einrichtungen aus den verschiedenen Sektoren bei der gemeinsamen Angebotserstellung als besonders intensiver Form der Zusammenarbeit erheblich zugenommen haben.

Offensichtlich eignen sich aus Sicht der diskutierenden Sportvereinsvertreter Kooperationen als Mittel für zahlreiche Zwecke, wie die angeführten Beispiele veranschaulichen.

Kooperationen Sportvereine mit Ganztagsschule

  • Etablierung als Partner in der lokalen Bildungslandschaft
  • Mitglieder gewinnen / bewahren
  • Talente entwickeln
  • Sportstättenkapazität sichern

Kooperationen Sportvereine mit anderen Sportvereinen

  • Angebotsergänzungen
  • gemeinsame Jugendveranstaltungen
  • gemeinsames Veranstaltungsmarketing
  • sportliche Interessengemeinschaft im Wettkampfsport
  • Ressourcenbündelung
  • Einkaufsgemeinschaften
  • gemeinsame politische Interessenvertretung in Kommune

Kooperationen Sportvereine mit kommerziellen Organisationen

  • Angebotsausweitung
  • freie Ressourcen nutzen
  • Mitgliedergewinnung
  • Service für Vereinsmitglieder
  • Netzwerkbildung
  • Verbesserung Status des Vereins in der Gemeinde

Fasst man die vielfältigen genannten Gründe für eine Partnerschaft zusammen, so geht es insbesondere um

  • Komplementarität
  • wechselseitigen Austausch
  • Erzielung von Legitimation
  • Effizienzverbesserung /Synergieeffekte
  • Ressourcennutzung/Pooling
  • Existenzsicherung
  • Positions-/Einflusssicherung und –verbesserung

 

Als wichtige Bedingungen für das Eingehen von Partnerschaften und deren erfolgreiche Gestaltung kristallisierten sich heraus:

Vertrauen und Verlässlichkeit
Beide bilden eine entscheidende Basis für eine Zusammenarbeit und nicht zuletzt auch für deren Nachhaltigkeit. Kooperation ist immer auf Gegenseitigkeit gestützt. Sie kommt nur zustande und wird nur aufrechterhalten, wenn man sich auf Gegenseitigkeit verlassen kann.
Ziele teilen
Die Interessen müssen vereinbar sein, und es muss ein beidseitiges Interesse bestehen. Alle Beteiligte sollen von der Partnerschaft profitieren. Es gilt eine Balancierung des eigenen Nutzens mit dem des Partners zu erreichen. Im Umgang miteinander sind Offenheit und Transparenz unabdingbar. Ein klar strukturiertes, passendes Konzept mit konkreten, realistischen Vorstellungen zur eigenen Rolle und zum angestrebten Mehrwert ermöglicht die Abstimmung mit den Erwartungen des Partners. Dann zeigt sich, ob die Kooperation die geeignete Lösung für den angestrebten Zweck darstellt und welche Chancen und Risiken damit verbunden sein können.
Naheliegende Kooperationsvoraussetzungen bieten Einrichtungen mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich Gesundheit, Soziales, Bildung.
Partnerpassung
Partner müssen die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mitbringen. Dazu zählen zum einen die grundsätzliche Offenheit für und der Wille zu Kooperationen und zum anderen die erforderlichen sächlichen und personellen Ausstattungen. Bei der Suche nach dem passenden ergänzenden Partner sollte der Verein auch über den Tellerrand der eigenen Kommune hinausschauen.
Partnerpassung bedeutet zudem, bestimmte Kooperationen auszuschließen und sich dadurch zugleich der eigenen Identität, Wertebasis und Vereinsphilosophie bewusst zu werden.
Kooperationsmanagement
Es ist keine direktive Einflussnahme auf die Arbeitsweise des anderen möglich, denn es herrscht Gleichheit zwischen den Partnern. Die Beziehung gründet nicht auf Rolle und Funktion in einer Hierarchie. Kommunikation gehört daher zu den Erfolgsbedingungen einer Partnerschaft. Nicht nur für die Kooperationsanbahnung, wenn etwa ein Sportverein auf eine Ganztagsschule zugeht, ist Kommunikation von zentraler Bedeutung, sondern sie spielt eine wesentliche Rolle für die Pflege der Beziehungen einschließlich der Konflikthandhabung während der gesamten Zeit der Zusammenarbeit. Zumal Kooperation vom Einsatz der beteiligten Personen für die Sache lebt. Gerade auch, weil Kooperationen zwischen Organisationen von Personen mit ihren Präferenzen, Intentionen und Qualitäten gestaltet werden, sollten Vereinbarun- gen zwischen den Partnern zur Vermeidung von Erwartungsenttäuschungen und Missverständnissen klar festgehalten werden. Die Ausgestaltung der Vereinbarungen kann von informell bis stark formalisiert reichen. Wenn gesetzliche Vorgaben bestehen und finanzielle Auswirkungen gegeben sind, wird eine Formalisierung notwendig.

Als Fazit lässt sich feststellen: die Vereinsvertreter teilen die Auffassung, dass die Zukunftsfähigkeit von Sportvereinen in immer stärkerem Maße davon abhängt, dass sie vor Ort - auch und gerade über den Sport hinaus – vernetzt sind und über ein breites Kooperationsnetzwerk verfügen.

In Partnerschaften bilden sich die neuen Formen der Gestaltungsbeteiligung und Verantwortungsteilung in den Kommunen. Allerdings sollten die Mitgliederinteressen nicht aus dem Blick geraten.

Georg Anders

20.05.2015

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Geld ist nicht alles bei der Mitarbeiter-Pflege – Spannendes Frühjahrsseminar-Thema in Ratingen

„Wertschöpfung aus der Wertschätzung nicht aus der Ausnutzung“, so lautete die Botschaft von Bodo Janssen auf die Frage „Entlohnung im Verein –ist Geld alles?“ Sie bewegte einen Arbeitsschwerpunkt beim Frühjahrsseminar des Freiburger Kreises (FK) beim TV Ratingen, der 2015 den 150. Gründungstag feiert. Janssen (41), nahm die Vereinsvertreter mit auf den ungewöhnlichen „Upstalsboom Weg“. Der Geschäftsführer der gleichnamigen Hotel- und Ferienanlagen GmbH (50 Ressorts, 650 Mitarbeiter, 350.000 Gäste) beschrieb seinen Weg vom Saulus (Manager von Zahlen, Daten, Fakten) zum Paulus (Menschenfischer und Motivator). Preisgekrönt und weltweit ein Leuchtturm. Seit der Wende 2010 steht der Mensch und Mitarbeiter sowie die Wertschöpfung seiner Fähigkeit im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns.

Die Führungsdienstleistung des Führungspersonals sieht Janssen darin „jeden einzeln entsprechend seiner Fähigkeiten zu entwickeln“. Wer nur mit Zahlen operier, „das führt zu Frust, das macht keinen Sinn mehr.“ Sinnorientierte Regie „das schafft die Verbundenheit.“

Die miese Stimmung im Unternehmen („Wir brauchen einen neuen Geschäftsführer“) hat sich gedreht. Ein gemeinsam erarbeitetes und gelebtes Leitbild erzeugt Dynamik, Spaß und Motivation. „Werte sind wertlos, wenn sie nicht gelebt werden.“ Mit dem Strategie-Wechsel schaffte es Janssens Unternehmen 2014 unter die besten Fünf in Deutschland. Zu den ungewöhnlichen sinn- und identitätsstiftenden Maßnahmen gehören der Bau einer Schule für 200 Kinder in Ruanda durch Upstalsboom-Mitarbeiter und zwei freie Tage im Jahr für die Belegschaft zur Sozialarbeit.

Die Dynamik lebt der Chef vor, nicht nur in einem preisgekrönten Film über diese Ausnahme der Unternehmenskultur (https://www.youtube.com/watch?v=WpssQiPJx08). 2016 möchte er mit einer Gruppe von 15 Auszubildenden den Kilimandscharo in Afrika erklimmen. Aufmerksamkeit und Lebensschule „weil sie unsere Zukunft sind.“ All das schafft Verbundenheit und Identifikation.
„Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen“, hat Janssen verinnerlicht. Selbstfindung meint auch verbinden, mitgestalten, wachsen, „Wenn ich einen Menschen bewegen möchte, dann berühre ich ihn.“ Dazu gehört Achtung, Herzlichkeit, Lebensfreude, Spaß. Das wiederum schafft Identifikation und Loyalität. Janssen, zwei Jahre gecoacht bei Seminaren im Benediktiner-Kloster und von Fachleuten und Unternehmensberatern, gab einen Einblick in Belohnungs- und Wertschätzungs-Strukturen, die nachdenklich stimmte.

Zuvor beschrieb Elke Lang (Fokus Ehrenamt, Berlin) die sensible Balance des Ausgleichs für Engagement im Haupt- wie im Ehrenamt. „Ausgleich ist gar nicht so einfach.“ Mit der Übergabe eines Blumenstraußes oder einer Ehrennadel ist es nicht getan. Es kommt auf die Haltung und Wertschätzung an, konstruktive Kritik, persönliches Lob. Aber auch die Anerkennung der Ausgleichsverpflichtung durch Vorgesetzte und Arbeitgeber entwickelt gedeihliches Klima. „Es ist anspruchsvoll, die richtige Ausgleichsleistung zu finden.“ Dabei spielt Geld oft nicht die Hauptrolle: Die Dankeschönfeier, mit einem werthaltigen Essen, Vergünstigungen im Alltag, menschliche Regungen der betreuten Gruppe sind für Ehrenamtliche oft mehr wert als Geld. Die Währung heißt Anerkennung, Lob und Interesse und Rückendeckung im Alltagsgeschäft. Häufig ist die Vergütung von gemeinnütziger Tätigkeit contraproduktiv, weil es der Scheck nicht schafft, dem Menschen gerecht zu werden. Elke Lang: „Sie bringt eine Verpflichtung in die Beziehung.“

Eine Kultur der Anerkennung drückt sich auch im Einsatz der Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend aus, in guten Rahmenbedingungen und bei Hauptamtlichen durch Rücksicht auf existenzielle Bedürfnisse. „Eine Kultur der Anerkennung entwickelt sich dann, wenn alle Beteiligten einen Beitrag zum Ausgleich leisten.“

Andreas Kübler, Geschäftsführer von Kübler Sport in Backnang und einer der Sponsoren des FK, schilderte praktische Komponenten von Belohnung: Täglich frisches Obst und Wasser für die 40 Mitarbeiter, zwei Betriebsfeiern im Jahr, 14-tägig Betriebssport (20 Minuten Arbeitszeit), flexible Arbeits- und Rahmenbedingungen, Entgelt-Optimierung durch steuerfreie Zuwendungen: Tankgutscheine, Einkaufskarte, Übernahme der monatlichen Mobiltelefon-Gebühren, Werbeflächen auf dem Privatauto. All diese Boni, die unter dem Strich nicht die Welt kosten, stärken das Wir-Gefühl und die Bindung zur Firma.

In den drei Arbeitsgruppen offenbarte sich, dass die Großvereine eine andere Lebenswirklichkeit bewegt. Sie haben dennoch eine Vielzahl von Schritten und Ideen in der Praxis entwickelt, um die oft Hundertschaften von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Tausende Mitglieder zu pflegen und zu motivieren.      
Kühne Gedanken sind eine Wohlfühl-Oase im Verein, um stundenweise abzuschalten. Ein Null-Bock-Tag, Coaching und Fortbildungen für alle Beschäftigten, ein Helferclub oder auch ein Arbeitsplatztausch auf Zeit für das Personal.

Die wichtigste Motivation ist das persönliche Gespräch, zeitnah aufmunternde Worte - eben das Gefühl, dass die Arbeit geschätzt und der Mitarbeiter von den Führungskräften wahrgenommen wird.     

Von Hans-Peter Seubert

10.05.2015

TV feiert mit dem Freiburger Kreis und Hahnenschrei Die Gesangsgruppe der Roten Funken Ratingen

Vom 7.-9. Mai fand beim TV Ratingen das Frühjahrsseminar des Freiburger Kreises statt. Zum Schwerpunktthema „Entlohnung im Verein – ist Geld alles?!“ erschienen 131 Teilnehmer, die sich nicht nur über die neuesten Entwicklungen im Vereinsmanagement austauschten, sondern auch ein wenig zu feiern wussten.

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